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Informatik
DELPHI 4 und höher - Entwicklungssystem
Dateiliste

H. Haertl

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Dateien im Projektordner des Projektes Zähler:

Nach Fertigstellung des Projektes finden sie im Projektordner folgende Dateien, die zum Teil automatisch vom Delphi Entwicklungssystem für dieses Projekt angelegt wurden:

 

 

 

Diese Dateien haben folgende Bedeutung:

Die grau markierten Dateien enthalten das Quellprogramm und dürfen auf keinen Fall gelöscht werden. Alle übrigen Dateien enthalten lediglich Intern für die Entwicklungsumgebung, für die ggf. sinnvolle Standardwerte eingesetzt werden oder können mit dem Compiler neu erzeugt werden. Beim Transfer eines Delphiprojektes auf einen anderen Rechner sollte auf die grauen Dateien verzichtet werden.

Datei

Inhalt

*.cfg

(config)
In dieser Datei werden die für das Projekt gewählten Compileroptionen gespeichert.

*.dcu

(delphi compiled unit)

Diese Dateien enthalten den Objectcode (Maschinenprogramm) der letzten erfolgreichen Compilation der jeweiligen Unit. (Es sind diese „dcu-Dateien“, die über die Uses-Anweisungen in den Quellprogrammen eingebunden werden können.)

*.dfm

(Delphi Formular)

Für jede im Formulareditor erstellten Masken wird eine Datei mit dieser Endung angelegt, in der die Formulareinstellungen für die jeweilige Maske, einschließlich aller Komponenten, gespeichert werden. Zu jeder Unit, in der ein Formularobjekt definiert ist, gehört eine gleichnamige DFM-Datei.

*.dof

(Delphi Optionen für das jeweilige Projekt)

In dieser Datei sind alle allgemeinen Intern enthalten, die sich auf die Entwicklungsumgebung für dieses Projekt beziehen. (Z.B. Farbeinstellungen im Editor, Standardsuchpfade für vorgegebene Bibliotheken, Vorauswahl der Komponenten, die dem Benutzer zur Verfügung stehen sollen, etc.)

*.dpr

(Delphi Projektdatei)

Im Projektordner sollte nur eine einzige Datei mit dieser Endung vorhanden sein.
Diese Datei enthält das kleine aber wichtige Hauptmodul des Projektes und sollte nur mit „Durchblick“ verändert werden.

*.exe

(executable – ausführbare Datei)

Diese Datei enthält das lauffähige Maschinenprogramm für dieses Projekt. Zur späteren Programmausführung  Zur späteren Benutzung des Programmes ist grundsätzlich nur diese „EXE-Datei“ erforderlich.

*.hlp

(help file)

Selbst erstellte Hilfedatei, auf die in der entwickelten Anwendung zugegriffen werden soll. Diese Datei muss zusammen mit der EXE-Datei an den Kunden ausgeliefert werden.

*.pas

Alle Unit-Dateien haben diese Endung. In jeder dieser Dateien ist der Quelltext der jeweiligen Unit abgelegt. (Diese Endung wurde vom Delphi-Vorgänger „Pascal“ übernommen.

*.res

(Windows Ressourcendatei)

In sog. Ressourcendateien werden grafische Symbole wie Icons etc. im Windows-Format abgelegt.

*.~dp

*.~df

*.~pa

(Backup-Dateien) Sicherungsdateien welche automatisch bei jeder Änderung mit dem vorletzten Zustand nach einer Änderung angelegt werden. (Bei jeder Zwischenspeicherung wird die jeweilige Backupdatei aktualisiert; d.h. nach der zweiten Zwischenspeicherung ist die vorletzte Version endgültig verloren.)

 


©    21. November 2005    H. Haertl

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